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Aktuelles Dorsten


Aktuelles
06.12.2018
Bürgerbeteiligung zum Spielflächenbedarfsplan

Rund 15 000 Datensätze werden jetzt ausgewertet

Die Bürgerbeteiligung zur Spielflächenbedarfsplanung im September und Oktober hat rund 15 000 Datensätze („Einzelstimmen“ zu einzelnen Standorten) ergeben.

Fast 2300 Teilnehmer (280 Kinder und Jugendliche, knapp 2000 Erwachsene als Eltern, Großeltern oder Betreuungspersonen) beantworteten die Fragen der Online-Umfrage zu einzelnen oder mehreren Spielflächen und machten auch persönliche Anmerkungen.

Weitere über 12 000 Datensätze erzeugte die Beteiligung der Dorstener Kinder in den Grundschulen. Hier sind noch nicht alle Ergebnisse erfasst, so dass sich die Zahlen insgesamt noch erhöhen werden, nachdem die Beteiligung abgeschlossen ist. Insbesondere aus Holsterhausen werden noch Daten nachgereicht und eingearbeitet.

In den Stadtteilen wurden folgende Summen an Stellungnahmen abgegeben:

  • Altstadt 200
  • Hardt 1411
  • Feldmark 501
  • Altendorf-Ulfkotte 66
  • Östrich 198
  • Holsterhausen 496
  • Hervest 5672
  • Deuten 210
  • Wulfen 4214
  • Rhade 1010
  • Lembeck 924

Die Zahlen entsprechen nicht zwingend der Größe des Stadtteils: Die Schulen haben in unterschiedlichem Maß an der Befragung teilgenommen, da es sich um eine freiwillige Aufgabe handelte. Aufgrund der Stadtteilbetrachtung ist eine repräsentative Auswertung dennoch möglich.

Die Angaben werden nun ausgewertet und mit der Erhebung und den Vorschlägen des Fachbüros abgeglichen, das bereits einen Entwurf für den Spielflächenbedarfsplan ausgearbeitet hat.

Hintergrund dieser Planung: Es gibt in Dorsten rund 160 Spiel- und Bolzplätze. Je nach Wohnort und persönlichen Bedürfnissen sind das viel zu wenig oder viel zu viele. Sie sind alt und neu, schön und hässlich, gepflegt und verwildert, nah dran und zu weit weg, gut genutzt und völlig verlassen.

Mit einer umfassenden Bedarfsplanung möchte die Stadt grundlegend neue Ordnung in dieses System bringen. Ein Fachbüro hat den Bestand erfasst und auch schon Vorschläge gemacht, wie die Stadt mit dieser großen Zahl an Spielflächen umgehen soll.


Letztlich verfolgt die Planung zwei Ziele:

  • Die Stadt Dorsten verfügt über eine große Zahl an Spielplätzen – darunter auch viele kleine Flächen. Diese Zahl soll konzentriert werden  - unter Berücksichtigung der Interessen in den Stadtteilen, die mit der Bürgerbeteiligung abgefragt wurden. Die Stadt Dorsten möchte mit der Konzentration von Flächen Kosten für Unterhalt, Grünpflege, wöchentliche Kontrollen, Entleerung der Mülleimer und Reparatur von Spielgeräten einsparen.
  • Die eingesparten Mittel bieten die Möglichkeit, zugleich mehr in die bessere Gestaltung der verbleibenden Spielplätze zu investieren.

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung wird die Stadt nun in den Entwurf der Planung einarbeiten und die einzelnen Stadtteilpläne in der ersten Jahreshälfte 2019 in den örtlichen Bürgerkonferenzen vorstellen. Dem Rat der Stadt Dorsten soll die Spielflächenbedarfsplanung dann im Sommer 2019 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.