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Aktuelles Dorsten


Aktuelle Information
04.08.2021
UPDATE Bombenverdacht in Altendorf-Ulfkotte bestätigt

Nach Sprengung wird der Sicherheitsradius freigegeben

Die Bombe wurde erfolgreich gesprengt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat eine letzte Kontrolle durchgeführt. Der Sicherheitsradius wird um 20.20 Uhr freigegeben.Die Sirene auf der Kardinal-von-Galen-Schule gibt das Signal, dass die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können.

 

Ansichtskarte

Ansichtskarte für den Sicherheitsradius

Die Sprengung der 250-Kilo-Bombe nahe der Mehrzweckhalle in Altendorf-Ulfkotte erfolgt ab 19.45 Uhr.

Die Vorbereitungen zur Sprengung sind abgeschlossen. Zuletzt musste noch eine Gasleitung, die nahe des Bomben-Fundorts verläuft, abgesperrt und freigeblasen werden.

Das Ordnungsamt hat kontrolliert, dass der Sicherheitsradius wirklich geräumt ist und erteilt die Freigabe für die Sprengung.

Die Bewohner dürfen nach erfolgter Sprengung voraussichtlich ab 21 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren, da vorher kontrolliert werden muss, ob die Bombe tatsächlich unschädlich gemacht wurde.

Der Shuttlebus fährt ab Hof Vortmann zurück zu den Haltestellen Ehrenmal Altendorfer Straße, Evangelische und Katholische Kirche. 

Sprengsatz kann nicht entschärft werden und muss gesprengt werden

Der Nahbereich von 100 Metern muss umgehend geräumt werden. Zur Sprengung muss ein Sicherheitsradius von 250 Metern evakuiert werden. Die Notunterkunft ist auf dem Hof Vortmann, Altendorfer Straße 19a. Ein Shuttlebus zur Notunterkunft fährt ab sofort im Ringverkehr. Alle Infos erhalten Sie am Bürgertelefon unter 02362 66-3217 und 02362 66-3219.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat am Mittag bestätigt, dass an dem Verdachtspunkt nahe der Mehrzweckhalle Altendorf-Ulfkotte eine noch scharfe 250-Kilo-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg liegt. Die Bombe hat einen hochgefährlichen Langzeitzünder, der nicht entschärft werden kann. Das Kampfmittel muss daher am Fundort gesprengt werden.

Ein Nahbereich von bis zu 100 Metern muss so schnell wie möglich geräumt werden. Bis zur Sprengung müssen alle Gebäude in einem Radius von 250 Metern evakuiert werden. Davon sind etwa 600 Personen betroffen.

Die Information an die Bürgerschaft erfolgt durch lokale Medien, mit Lautsprecherfahrzeugen, über die WarnApp Nina, durch mobile Teams des Kommunalen Ordnungsdienstes und auf der Internetseite www.dorsten.de. Die Zufahrten zum Sicherheitsgebiet werden vor der Sprengung gesperrt.

Der Fundort wird jetzt umgehend für die Sprengung des Blindgängers vorbereitet. U.a. wird die Bombe mit 25 Kubikmetern Sand abgedeckt, um mögliche Schäden im Umfeld zu minimieren.

Wer während der Sperrzeit nicht bei Verwandten oder Bekannten Unterschlupf findet, kann die Notunterkunft auf dem Hof Vortmann (Altendorfer Straße 19a) aufsuchen. Ein Team des DRK kümmert sich dort um die Betreuung. Bitte beachten Sie in der Notunterkunft die gängigen Corona-Regeln, insbesondere Maske und Abstand.

Zur Notunterkunft fährt ab sofort ein Shuttlebus in „Dauerschleife“ über die Haltestellen

- Ehrenmal Altendorfer Straße

- Evangelische Kirche

- Katholische Kirche

- Hof Vortmann

Wenn Sie den Bus nutzen möchten, finden Sie sich innerhalb der genannten Zeit einfach an einer der Haltestellen ein. Der Bus fährt Sie auch zu diesen Haltestellen zurück, sobald die Sprengung erfolgreich umgesetzt wurde.

Der vermutete Sprengsatz in fünf Metern Tiefe war bereits am Dienstag bis auf 3,50 Meter freigelegt worden. Da der Sprengsatz ungünstig lag und die Bodenverhältnisse schwierig waren, hatte die abschließende Freilegung und Untersuchung am heutigen Vormittag mehr Zeit in Anspruch genommen, als zunächst gehofft.

 

Hier noch einmal unsere ursprüngliche Pressemitteilung vom 21. Juli 2021

21.07.2021

Überprüfung eines Bombenverdachtspunkts in Altendorf-Ulfkotte
Am 4. August kann es zu Evakuierungen von Gebäuden kommen. Eine aktue Gefahr besteht nicht.

Die Bürgerinnen und Bürger aus Altendorf-Ulfkotte sind per Flyer darüber informiert worden, dass sich bei Vorbereitungen zu Tiefbauarbeiten in der Nähe der Mehrzweckhalle (Im Päsken) ein Bombenverdachtspunkt ergeben hat. Eine akute Gefahr besteht nicht. Dennoch wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg diesen Verdachtspunkt am 4. August 2021 überprüfen.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird der vermutete Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg vor Ort entschärft. Es ist davon auszugehen, dass für den Zeitraum der Entschärfung Gebäude geräumt werden müssen. Eine exakte Angabe zum erforderlichen Evakuierungsradius kann der Kampfmittelbeseitigungsdienst allerdings erst am 4. August 2021 nach Sichtung des Blindgängers machen.

Die Bürgerinnen und Bürger aus Altendorf-Ulfkotte sollten jedoch davon ausgehen, dass sie ihre Wohnung am 4. August für einige Stunden verlassen müssen – frühestens jedoch ab 9 Uhr. Alle im Radius liegenden Zufahrtsstraßen werden mit Start der Evakuierung für einfahrende Fahrzeuge gesperrt.  

Alle erforderlichen Informationen dazu gibt es am 4. August auf der Startseite von www.dorsten.de und über die Warn-App Nina. Zudem wird an diesem Tag ab 8 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet sein. Die Rufnummern lauten: 02362 66 3217 und 02362 66 3219. Feuerwehr und Polizei werden in Altendorf-Ulfkotte außerdem durch Lautsprecherdurchsagen informieren. 

Die Stadt Dorsten bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, möglichst selbstständig ein vorübergehendes Quartier bei Verwandten oder Freunden zu nehmen. 

In Kooperation mit der Feuerwehr wird an diesem Tag im Falle einer Entschärfung des Bombenblindgängers aber auch eine Notunterkunft auf dem Hof Vortmann (Altendorfer Straße 19 a) angeboten. Ein Transfer kann per Shuttle-Bus erfolgen. 

Der Shuttlebus wird rechtzeitig vor dem Entschärfungstermin zwei Stunden lang in „Dauerschleife“ die Haltestellen Ehrenmal Altendorfer Straße, Evangelische Kirche und Katholische Kirche anfahren. Die Fahrzeiten werden am Mittwoch unmittelbar nach Festlegung der Uhrzeit für die Entschärfung bekannt gegeben auf www.dorsten.de