Zur Navigation springenZum Content springen
 

Aktuelles Dorsten


Regina Schumacher
23.03.2022
Regina Schumachers stellt ihre Bilder im Bürgermeisterbüro aus

Die Werke gefallen nicht nur dem Bürgermeister sehr gut. Ausstellung ist ein halbes Jahr zu sehen

 „Ich bin seit der Geburt eng mit dem Bergbau verbunden“, sagt die Dorstener Künstlerin Regina Schumachers, deren Werke etwa ein halbes Jahr lang das Büro im von Bürgermeister Tobias Stockhoff sowie in weiteren Büroräume und dem großen Besprechungsraum in der ersten Etage des Rathauses zu sehen sein werden. Der Bergbau - das sieht man auch bei der Ausstellung im Rathaus auf den ersten Blick - ist ein sehr zentrales Thema ihrer Kunst. Auch das Element Wasser ist eines, das sich häufig in Werken von Regina Schumachers wiederfindet. Wie passend für Dorsten…

Regina Schumacher

Auf dem Foto: Die Dorstener Künstlerin Regina Schumachers zu Besuch im Büro von Bürgermeister Tobias Stockhoff vor ihrem Bild, auf dem die Dampfmaschine auf Fürst Leopold zu sehen ist. Foto: Stadt Dorsten

Ihr Vater hat schon im Bergbau gearbeitet, erzählt sie bei einem Besuch im Rathaus. Er war als  Geologe auf der Zeche Anna bei Alsdorf im Aachener Revier beschäftigt. Auch ihr Ehemann, mit dem sie seit fast 30 Jahren in Deuten lebt, hat als promovierter Ingenieur einen beruflichen Bezug zur Montanindustrie. Das Leuchten der Fackel in der damals größten Kokerei Westeuropas, die frisch geputzten Fenster, die vom Kohlenstaub gleich wieder schwarz wurden sowie der spezielle Geruch der Kokerei, den sie den „Duft ihrer Heimat“ nennt, seien starke Erinnerungen. Regina Schumachers sagt: „Die Faszination des Bergbaus wird mich nie loslassen.“

Die Schönheit eines besonderen Bildes, das nun im Rathaus ausgestellt ist, bleibt auch den Gesprächspartnern des Bürgermeisters nicht verborgen – zumindest denen, die an Videokonferenzen teilnehmen und das Bild im Hintergrund sehen, auf dem die ehemalige Mischhalle des Bergwerks Fürst Leopold zu sehen ist. „Mich haben schon sehr viele Leute auf das Bild angesprochen. Sogar ein Professor aus Bayern wollte wissen, woher das beeindruckende Bild stammt“, sagt Tobias Stockhoff. Weitere Motive sind etwa der Bergmann oder die Dampfmaschine von Fürst Leopold. „Die Bilder sind eine wundervolle Komposition aus Formen und Farben. Sie schaffen darüber hinaus eine hohe Identifikation mit Dorsten und dem Bergbau“, sagt der Bürgermeister.

Regina Schumachers, die in beiden Dorstener Kunstvereinen Mitglied ist, hat Malerei und Zeichnung bei Professor Markus Lüpertz studiert. Weitere Werke der Meisterschülerin des renommierten Malers und Bildhauers sind in ihrem Atelier in Deuten zu sehen. Besucherinnen und Besucher empfängt sie gerne nach vorheriger Terminabsprache.

Legendär ist die Ausstellung „Zeitenlauf“ zur Extraschicht 2018 in der Kaue von Fürst Leopold, mit der Regina Schumachers internationale Künstler aus ihrer Gruppe Breitengrad für Dorsten begeistern konnte. Auch die Verbindung zur alten Heimat ist nicht abgerissen. Zwei großformatige Werke hängen im Museum Energeticon in Alsdorf bei Aachen.

Hinweis: Schon seit vielen Jahren stellen Mitglieder des Dorstener Kunstvereins oder des Kunstvereins „virtuell-visuell“ aus Dorsten zeitweise Bilder im Rathaus aus. In der Regel wechseln die Ausstellungen nach einem guten halben Jahr.